Say yes to the dress!

Ich gestehe, ich bin nicht ganz unerfahren im Kauf von Brautkleidern. Abgesehen vom Dirndl für die standesamtliche Hochzeit ist mein „richtiges“ Brautkleid bereits das vierte Brautkleid das ich kaufe und das fünfte, das ich getragen habe. 

Sophia02_kleinBrautkleid #1: der Traum in pink von Hannas Tante war mal ein Brautkleid. Ich weiß nicht, wer darin wen geheiratet hat und wann – Hannas Tante hat das Kleid am Flohmarkt entdeckt und pink eingefärbt. Traumhaft, nicht?!

Brautkleid #2+3: nach dem Vorbild von Hannas Tante auf ebay erstanden und als Kleider für die Redoute eingefärbt in türkis und flieder. Merke für’s nächste Mal: keine Kleider aus „Plastikstoff“ mehr kaufen, die färben sich nicht und bei Kleidern aus Nicht-Plastikstoff drauf achten, bei wie viel Grad sie gewaschen/gefärbt werden dürfen… *husthust*

Brautkleid IMG-20140615-WA0000#4: gemeinsam mit Kleid #3 auf ebay erstanden, aber nicht gefärbt. Gut so, denn so hatten wir ein Kleid für unser spontanes Neujahrs-Shooting mit Flo

Nun also #5. In der Vorstellung wohl einer der wichtigsten Momente in der Hochzeitsvorbereitung. Als ich noch ein Kind war, bin ich mit meiner Schwester bei jedem Gang in die Stadt am Schaufenster der Brautmodegeschäfte in der Stadt hängen geblieben und wir besprachen uns, welches der dort ausgestellten Kleider wir auf unserer Hochzeit tragen würden. Nun, soviel kann ich verraten, keins von denen ist es geworden… 🙂

Kurz nach unserer standesamtlichen Hochzeit beschloss ich, dass es jetzt an der Zeit wäre, schön langsam mit der Suche zu beginnen. Einen Dropbox-Ordner mit hübschen Kleidchen hatte ich natürlich schon lange, und halbwegs eine Idee, in welchen Geschäften ich schauen wollte auch.

Als erstes Geschäft auf der Liste fand sich, aus logistischen Gründen, die Boutique Ines in Straubing. Die Meinungen darüber waren äußerst kontrovers und reichten von „Bah, furchtbar! Gar nix schönes!“ bis hin zu „Die schönsten Bräute, die ich gesehen habe, hatten ihr Kleid von da.“ Vorsichtshalber schraubte ich also meine Erwarten nach ganz unten, um ja nicht enttäuscht zu werden.

Am vereinbarten Anprobetermin nahmen sechs Personen teil: meine Mama, Markus Mama, meine Trauzeugin Eli, Karin, Katrin und ich. Hanna musste leider arbeiten, aber das war nicht schlimm, wir hatten ja noch einige Geschäfte auf der Liste, und die Termine dort würde ich alle am Samstag ausmachen! (haha)

Während ich noch der Beraterin meine Vorstellungen des Kleides erläuterte, fingen meine Freundinnen schon an, die vorhandenen Kleider durchzusehen . Eins hatte es ihnen besonders angetan und auch die Beraterin meinte „Jawoll, an das dachte ich auch sofort!“ Sie suchte trotzdem noch drei, vier andere Kleider raus – völlige Zeitverschwendung. Denn, absolutes Klischee, das erste Kleid, das ich anprobiert habe, das, das meine Freundinnen ausgesucht hatten, war DAS Kleid.

Anzahlung geleistet, raus aus dem Laden, fertig. Nach 45 Minuten. Und voll im Budget.

DANKE Mama, für die Anzahlung! <3

received_833241106709612Copyright der Bilder: Florian Fischer (außer Brautkleid Sneak Peek!)

2 Kommentare zu “Say yes to the dress!

  1. Damit hatte ich ja ganz ehrlich überhaupt nicht gerechnet… Dachte, das dauert länger als so manche Doktorarbeit…

Antworten auf Sophia Antworten abbrechen